• UMWELTFREUNDLICH FAHREN MIT ERDGAS

    Unser Schulungsfahrzeug fährt ab April mit Erdgas bzw. Biogas.
    Bei gasbetriebenen Antrieben müssen wir zwischen Flüssiggas (Autogas) und Erdgas unterscheiden. Bei Flüssiggas (LPG = Liquid Petrol Gas) handelt es sich um ein Propan/Butangemisch. Es wird flüssig bei einem Druck von 8 - 10 Bar gelagert und transportiert. Dieses ist das Gas mit welchem der Spengler Dachrinnen verlötet oder welches sich in Feuerzeugen befindet. Damit kann man auch Verbrennungsmotoren betreiben. Dieses Gas ist ausschließlich fossilen Ursprungs genauso wie Benzin, Diesel oder Heizöl.

    Erdgas ist zunächst auch fossilen Ursprungs. Chemisch gesehen handelt es sich nämlich um Methan. Es wird gasförmig unter einem Druck von ca. 200 Bar in Kraftfahrzeugen transportiert und dient dem Betrieb des Ottomotors (Benzinmotor). Dieser Motor ist für den Einsatz von Methan optimiert, kann aber auch mit Benzin betrieben werden. Beim Erdgaseinsatz ergeben sich keine Leistungseinbußen des Motors.

    Beim CO2-Ausstoß liegt der Erdgasmotor ca. 10% besser als ein Dieselmotor, welcher in diesem Punkt selbst schon besser dasteht als ein Benzinmotor. Erdgas wird aber darüberhinaus aus regenerativen Quellen wie Biogas und Methanerzeugung und mit Hilfe überschüssiger Wind- und Solarenergie hergestellt. Insofern sprechen wir statt von Erdgas treffender von CNG (Compressed Natural Gas).

    Bei Nutzung von CNG aus diesen Quellen wird die CO2-Bilanz unschlagbar niedrig.So setzt ein CNG Fahrzeug, welches so betrieben wird, in der Bilanz nur ca. 20-30g CO2/km frei. Diesel und Benzin ca. 100-200g/km. Die hier im Umkreis erreichbare CNG-Tankstelle in Neugablonz liefert Gas aus regenerativer Energie.

    Rußpartikel sind wie beim Benziner gegenüber dem Diesel keine relevante Größe. Schädliche Stickoxide produziert das Gasfahrzeug um 95% weniger als ein Diesel und 50% weniger als ein Benziner.

© Copyright 2016 | Impressum & Datenschutz