• MOTORRAD FÜHRERSCHEIN MACHEN

    Motorradklassen (Ersterwerb)
    Grund­sätzlich ist der Aus­bildungs­auf­wand beim Erst­erwerb ähnlich hoch wie bei der Klasse B. Es müssen 12 Sonder­fahrten (Auto­bahn, Über­land, Nacht) und eine indivi­duell zu bestim­mende Anzahl von Übungs­stunden gemacht werden. Positiv, auch bei den Kosten, wirkt sich erfahrungs­gemäß der Vor­besitz der Klasse B oder Klasse AM (Moped) bezüglich der Anzahl der not­wen­digen Übungs­stunden aus.

    Bei der Klasse AM sind keine Sonder­fahrten nötig, des­wegen ist der Aus­bildungs­umfang und auch der Kosten­auf­wand geringer als bei den übrigen Motor­rad­klassen. Die Anfor­derungen im Rahmen der Übungs­fahrten sind jedoch gleich. In den Übungs­fahrten wird die Fahr­zeug­beherr­schung und das Ver­halten im Ver­kehrs­geschehen (Verkehrs­regeln) geübt.

    Zuweilen höre ich: "Warum ist der A1-Führer­schein so teuer? Es ist doch "bloß" ein 125er Schein?!"
    Nun, an einen Klein­kraft­rad­fahrer werden die gleichen Anforde­rungen gestellt, wie an alle anderen FahrerInnen auch. Bei der Prüfung und, wichtiger: im richtigen Leben. Es geht hier um Sicher­heit! Also auch ähnlicher Aus­bildungs­aufwand!

    Gleiches gilt für die Klasse AM mit Ausnahme der Sonderfahrten.

    Aufstieg von A1 auf A2 und von A2 auf A:
    Ein solcher Aufstieg ist relativ einfach nach mindestens zwei Jahren Vorbesitz der jeweiligen "kleineren" Klasse möglich: Es besteht keine Ausbildungspflicht und es muss keine Theorieprüfung abgelegt werden, lediglich eine praktische Prüfung. Naturgemäß sind aber einige Übungsstunden für die Fahrzeugbeherrschung und etwas Auffrischung des Verkehrsverhaltens notwendig.

    Definitionen der Klassen
    AM: Moped, max. 50 ccm Hubraum, max. 45 km/h
    A1: max. 125 ccm Hubraum, max. 11 kW (ca. 15 PS)
    A2: max. 35 kW (ca. 48 PS)
    A : ohne Leistungs­begrenzung

     

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